Innenausbau: Exponate, Treppe, Ausstellungskästen, Fachwerk, Gemälde

  1. Pla­nung des Krippenmuseums
  2. Roh­bau des Krip­pen­mu­se­ums: Abriss
  3. Pla­nung des Krip­pen­mu­se­ums: Namens­fin­dung und Kunst am Bau
  4. Roh­bau des Krip­pen­mu­se­ums: Dacharbeiten
  5. Roh­bau des Krip­pen­mu­se­ums: Roh­re, Tor­bo­gen, Isolierung
  6. Roh­bau des Krip­pen­mu­se­ums: Fens­ter, Gas­tank und Stützmauer
  7. Pla­nung: Muse­ums­fest und Eingangstor
  8. Innen­aus­bau des Krip­pen­mu­se­ums: Holz­bal­ken­de­cken und Fachwerk
  9. Roh­bau des Krip­pen­mu­se­ums: Tor und Fens­ter, Putz und Torbogen
  10. Innen­aus­bau: Außen­an­strich, Fuß­bo­den­hei­zung, Est­rich und Isolierung
  11. Innen­aus­bau: Hei­zung, Boden­flie­sen, Gips­kar­ton­plat­ten, Fußboden
  12. Innen­aus­bau: Expo­na­te, Trep­pe, Aus­stel­lungs­käs­ten, Fach­werk, Gemälde
  13. Krip­pen­mu­se­um: Kurz vor Eröffnung

Die ers­ten Expo­na­te sind schon ein­ge­trof­fen. Eine Hei­mat­krip­pe, die von dem bekann­ten ita­lie­ni­schen Krip­pen­künst­ler Clau­dio Mat­tei, aus Pon­te San Pie­tro, gebaut wur­de, hat bereits ihren Platz gefun­den. Die­se Kas­tenkrip­pe ist zur Zeit noch ver­schlos­sen, so dass sie nicht beschä­digt wird und nicht ver­stau­ben kann. Auch ist ein ste­hen­des Jesus­kind aus dem 18. Jahr­hun­dert, 70 cm hoch, aus Ita­li­en als Leih­ga­be ein­ge­trof­fen. Wir ver­wah­ren die Figur aller­dings an ande­rer Stel­le sicher.

Im Innen­aus­bau geht es mit gro­ßen Schrit­ten dem Ende ent­ge­gen: die Trep­pe haben wir auf­ge­baut, das alte Fach­werk wie­der ein­ge­passt und ein Gemäl­de im Vor­trags­raum malen lassen.

Treppe im Krippenmuseum

Arthur Lam­bert hat mit der Kon­struk­ti­on der Trep­pe, die vom Foy­er auf die ers­te Eta­ge führt, begon­nen. Mitt­ler­wei­le sind die Wan­gen und die Gelän­der­stüt­zen ein­ge­baut. Vor­erst haben wir noch die Stu­fen der Bau­trep­pe ver­wen­det, bis die end­gül­ti­gen Eichen­stu­fen fer­tig sind.

Arthur Lambert passt die Geländerpfosten an.
Arthur Lam­bert passt die Gelän­der­pfos­ten an

Für den Vor­trags­raum hat Arthur Lam­bert die Gelän­der­pfos­ten eben­falls geschmie­det und her­ge­stellt. Bald kön­nen wir dann ein Ange­bot für das Sicher­heits­glas zwi­schen den Pfos­ten einholen.

Der Hof vor dem Krippenmuseum

Der Bereich vor dem Muse­um, im Hof­raum, wur­de mitt­ler­wei­le durch die Fa. Her­mann Knoop aus Zeltin­gen gepflas­tert. Vor­her wur­de der Unter­grund durch Mit­ar­bei­ter der Fa. Josef Ewertz vor­be­rei­tet. Es muss­te aus­ge­bag­gert wer­den, Schot­ter ein­ge­bracht und ver­dich­tet wer­den, bevor das eigent­li­che Pfas­tern von­stat­ten gehen konnte.

Der fertig gepflasterte Hof
Der fer­tig gepflas­ter­te Hof

Wir haben gebrauch­tes dunk­les Pflas­ter aus­ge­sucht und einen Teil der „Powei­en“ (= Mosel­kies), so wie der Hof ursprüng­lich war, ver­le­gen las­sen. So haben wir einen Teil der ursprüng­li­chen Pflas­te­rung der Nach­welt erhalten.

Aufbau der Ausstellungskästen

Zwi­schen­durch began­nen wir mit dem Auf­bau der Aus­stel­lungs­käs­ten, erst auf der 1. Eta­ge, danach auch auf den wei­te­ren Etagen.

Hier­zu haben wir über­wie­gend Span­plat­ten ver­wen­det, die wir vom Ver­band Baye­ri­scher Krip­pen­freun­de nach der Aus­stel­lung des Welt­krip­pen­kon­gres­ses bekom­men hat­ten. Seit Anfang 2007 hat­ten wir die­se Span­plat­ten zwischengelagert.

Auf der 2. Eta­ge haben wir begon­nen mit dem „Haus im Haus“. Was ver­steht man denn dar­un­ter? Wir haben am Anfang der Eta­ge eine Haus­front auf­ge­baut. Durch ein Tor in die­ser Front sieht man in eine Dorf­gas­se. Rechts und links in den Häu­sern kann der Besu­cher durch die Fens­ter ver­schie­de­ne Krip­pen anschauen.

Fachwerk

Die Eichen­bal­ken für das Fach­werk haben wir nun fast alle gesäu­bert und ein­ge­baut, sowohl auf der ers­ten, als auch auf der zwei­ten und drit­ten Etage.

Auf der ers­ten Eta­ge befin­det sich eine kom­plet­te Fach­werk­wand direkt rechts neben der Trep­pe. Hier wur­de noch eine alte Tür, die aus dem Haus stammt, ein­ge­baut. Auf der ande­ren Sei­te des Fach­werks sind die Käs­ten für die aus­zu­stel­len­den Krip­pen bereits aufgebaut.

Die Zwi­schen­räu­me haben wir dann „aus­ge­mau­ert“ und ver­putzt, nun müs­sen wir noch streichen.

Unsere Präsidentin Pia Madert auf dem Gerüst beim Streichen der Fachwerkwand.
Unse­re Prä­si­den­tin Pia Madert auf dem Gerüst beim Strei­chen der Fachwerkwand

Außenanlage

Im rück­wär­ti­gen Bereich des Grund­stü­ckes beginnt der Steil­hang der Wein­la­ge Klüs­se­ra­ther Bru­der­schaft. Um die Schrä­gung die­ses Han­ges bes­ser nut­zen zu kön­nen, haben wir zwei Natur­stein­mau­ern aus Schie­fer­stei­nen unter Feder­füh­rung unse­res Mit­glieds Bernd Lem­mer­mey­er gemau­ert. Es ent­steht so eine klei­ne Ter­as­sen­form, wodurch u. a. Was­ser­mas­sen bei star­kem Regen bes­ser auf­ge­fan­gen und gelei­tet wer­den kön­nen. Optisch ver­lei­hen die Mau­ern außer­dem dem rück­wär­ti­gen Außen­be­reich ein sehr schö­nes und typi­sches Ambiente.

(v. r. nach links) Bernd Lemmermeyer, Uschi und Hermann Schneider bei der Arbeit.
(v. r. nach links) Bernd Lem­mer­mey­er, Uschi und Her­mann Schnei­der bei der Arbeit

Gemälde im Vortragsraum

Im Ver­eins- und Vor­trags­raum befin­det sich im Mau­er­werk eine Nische, mög­li­cher­wei­se war hier frü­her ein Fens­ter. In die­se Nische soll nun ein Bild einer Mari­en­dar­stel­lung gemalt wer­den. Die Idee hier­zu hat­te Andre­as Armin d’Orfey.

Nach­dem er die Maße der Nische fest­ge­stellt hat­te, begann er zu Hau­se in Mün­chen eine Kopie der Madon­na des ita­lie­ni­schen Künst­lers Pie­tro Loren­zet­ti auf Kar­to­na­ge zu malen. Das Ori­gi­nal befin­det sich in der Kir­che in Assi­si, Ita­li­en. Nach Fer­tig­stel­lung hat er nun die­ses Bild in die Nische ein­ge­passt. Die Mate­ria­li­en, u. a. Gold­mo­sa­ik, haben sei­ne Eltern gestif­tet. So besit­zen wir nun eine wei­te­res Kunst­werk in unse­ren Räumlichkeiten.

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