In loser zeitlicher Abfolge veröffentlichen wir auf dieser Seite Berichte über unsere Kurse, die von einem Kursteilnehmer geschrieben wurden.

Neapolitanische Krippen an der Mosel

Von Rudi Sassen, Günzburg

Mit dem diesjährigen Kursprogramm wartete die Krippenbauschule Klüsserath gleich mit zwei Highlights auf. Zum einen wurde unter Leitung von Antonio Pigozzi ein Kurs zum Bau von perspektivischen Krippen angeboten. Zum anderen war ein Baukurs für neapolitanische Krippen unter der Federführung von Claudio Mattei ausgeschrieben. Beide Lehrgänge waren als Weiterbildungsmaßnahme für Krippenbaumeister vorgesehen.

Krippenbegeistert wie ich bin, hätte ich mich am liebsten für beide Termine angemeldet. Um den Familienfrieden zu wahren, meine Frau ist nicht so stark von dem Krippenvirus befallen, stand ich vor der Qual der Wahl und entschied mich letztendlich für den Kurs zum Bau der neapolitanischen Krippe.

An einem Sonntag reiste ich mit meinem Vereinskollegen Michael nach Klüsserath an, wo uns noch am gleichen Tag Claudio Mattei und sein Team, das neben seiner Frau Gloria, aus Rosella Lolli und Umberto Palazzo bestand, vorgestellt wurde. Des Weiteren lernten sich hier auch die Kursteilnehmer kennen. Damit wir den Ausführungen und Anweisungen unserer italienischen Kursleiter folgen konnten, fungierte Klaus Porten als Dolmetscher. Im Rahmen einer kurzen Einführung erklärte uns Claudio die Geschichte und Symbolik der neapolitanischen Krippe. Mit diesem Hintergrundwissen gewappnet machten wir uns am nächsten Tag ans Werk. Als kleine Hilfestellung diente uns ein von Claudio gebautes Styrodurmodel, das einen zerfallenen Säulentempel mit Brunnen und Höhle sowie einem Haus mit Balkon zeigte.

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Krippenbaukurs zum Bau perspektivischer Krippen in Italien

Von Petra Mallinger und Sebastian Raups, Traunreut

Vom 03.-08.Juli wurde den Kursteilnehmern im italienischen Farneta durch Antonio Pigozzi der Bau von perspektivischen Krippen vermittelt. Neben zehn Teilnehmern aus Deutschland nutzten auch fünf Mitglieder des maltesischen Krippenbauvereins die Möglichkeit, unter Anleitung von Antonio Pigozzi die theoretischen Grundlagen dieser speziellen Krippenbauweise in praktischer Arbeit zu erlernen. Unterstützt wurde Antonio von Nicolo Cellegato, Romano Bertole und Domenico Petrucci. Die Räumlichkeiten und die herzliche Art des Hotelpersonals im Al Ciocco boten optimale Rahmenbedingungen. Die Tiefenwirkung einer perspektivischen Krippe wird generell durch verschiedene Faktoren erzeugt. Zum einen muss die Geometrie der Gebäude dem Betrachter eine Tiefe vortäuschen. Daher lernten die Teilnehmer noch vor der Planung der ersten Gebäude wie sie abhängig von der jeweiligen Figurengröße die nötigen Fluchtlinien anzeichnen und die Größe der Krippe festlegen.

Kursteilnehmer

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Von den blauen Bergen … – Krippen bauen bei Pigozzi

Von Hermann Feise

Im Sommer 2014 sind wir zu 19 in die Berge zu Antonio Pigozzi aufgebrochen, um die hohe Kunst der Perspektive zu erlernen. Auf den Höhen des Apennin entstanden dabei heimatliche und orientalische Dioramenkrippen und eine europäische Freundschaft. Beim „Corso presepistico avanzato pratico“ konnten im hohen Apennin der Emilia-Romagna die Teilnehmer selbst mit Styrodur, Gips und Farbe Krippendioramen bauen. Gazzano liegt in einer touristisch noch nicht so überlaufenden Ferienregion und so konnte ein Kurs mit einem ganz besonderen Gemeinschaftserlebnis entstehen.

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„Nichts Wegwerfen“: Ein italienischer Krippenkünstler an der Mosel

Von Hermann J. Feise

Klüsserath an der Mosel hat schon so manchen stimmungsvollen Krippenkurs gesehen, ja seine Kursleiterlehrgänge sind geradezu berühmt für die gute Stimmung und den Zusammenhalt der Gruppe. Anfang Juni 2013 hat es ein weiteres Highlight dieser Tradition gegeben. Antonio Pigozzi, Gianluigi Barbieri und Nicolo Cellegato boten erstmals ihren „Corso presepistico avanzato“ als „Bau von perspektivischen Krippen“ in Deutschland an. Zweieinhalb Tage lang konnten fünfundzwanzig Krippenfreunde aus Deutschland und Österreich von ihnen lernen, wie sie mit modernen Mitteln Dioramakrippen bauen. Maria Mola, die wunderbar in Deutsch und Italienisch parlieren und scherzen kann, sorgte für die Verständigung im Detail.

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Kursleiterlehrgang vom 01. bis 05. August 2011
Die Krippenbauer mit Norbert und Klaus

Kursleiterlehrgang vom 01. bis 05. August 2011

  „Maschinen aus – Richtfest!“, welch ein Genuss, diese Worte wieder zu hören. In diesem Jahr sind wir nun das zweite Mal zum Kursleiterlehrgang in der Krippenbauschule in Klüsserath an der Mosel. Voller Vorfreude sind wir viel zu früh und ohne Mittagessen von daheim aufgebrochen, was sich als göttliche Fügung erweisen sollte. In Kaiserslautern ist die Autobahn in Richtung Westen voll gesperrt und der Stau durch die Stadt verlängert die Anreise um volle zwei Stunden. Wir schlagen uns über kleine Straßen durch den Wald in Richtung Kusel durch und können so mit 60 min Verspätung sogar noch in Trier eine Mahlzeit einnehmen. Manch anderer kommt aber wortwörtlich in letzter Minute zum Vorgespräch am Sonntag Abend an.

 Die Krippenbauer mit Norbert und Klaus
Die Krippenbauer mit Norbert und Klaus (Photo: Max Munker)

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Figurenschnitzkurs Frühjahr 2010
Rudolf Saßen zeigt einer Kursteilnehmerin wichtige Schritte beim Schnitzen.

Figurenschnitzkurs Frühjahr 2010

Vom 15.03.2010 bis 19.03.2010 fand in der Krippenbauschule in Klüsserath in Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung ein Schnitzkurs  für Anfänger und Fortgeschrittene statt. Die beiden Kursleiter Rudolf Saßen aus Günzburg…

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Orientalische Wüsten an der grünen Mosel

Eindrücke von einem Hintergrund-Malkurs in der Krippenbauschule Klüsserath, von Annette Krauß, München, Juli 2008

„Malt mir nur ja nicht zu ordentlich!“ Der Maler Ernst Hollenstein hat seine ganz persönliche Auffassung vom Malen, wenn es um Hintergrundlandschaften von orientalischen Krippen geht. Und schon im nächsten Augenblick steht er neben einer Schülerin und mahnt: „Das hast Du huschi-huschi gemalt. Jeder Stein hat in der Natur einen Abbruch, und du hast hier einen wie den anderen gemalt…“ Hollenstein hat einen Blick für jeden seiner Schüler. Der eine erwartet die Hilfe des Lehrers schon nach den ersten Strichen. Der andere will erst einmal alleine versuchen, die Aufgabe zu lösen. Am ersten Tag soll es schon eine ganze Stadtlandschaft sein, die wir auf die Tafel werfen sollen. Stein für Stein wachsen Mauern, öffnen sich zu Fenstern und Türen, türmen sich Kuppeln übereinander. Am Abend sind die ersten orientalischen Städte fertig. Dabei haben wir heute morgen erst die Pigmente auf die Tabletts verteilt …

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Hintergrundmalkurs 2005 in Klüsserath – ein Erlebnis besonderer Art

Von Benno Dierenbach

Was bewegt neun erwachsene Menschen zwischen 30 und 80 Jahren aus allen Teilen Deutschlands hunderte Kilometer zu fahren, um für eine Woche in einem kleinen Ort an der Mosel zusammenzukommen? Was bewegt diese Menschen dazu, eine Woche Urlaub zu investieren, Haus und Familie zurückzulassen, um ein gemeinsames Ziel zu verfolgen? Dies habe ich mich während meines Aufenthaltes in Klüsserath einige Male gefragt. In diesem besagten Ort gibt es eine Krippenbauschule. Diese Krippenbauschule bietet die Möglichkeit, unter Anleitung selbst ein Hintergrundbild für eine Weihnachtskrippe zu malen. Und wer die Ergebnisse von nur einer Woche sieht, hält kaum für möglich, dass sie von Menschen geschaffen wurden, die im Malen von Bildern kaum Vorkenntnisse hatten. Nicht nur die Endergebnisse des Krippenhintergundmalkurses sind bemerkenswert und erstaunlich, ebenso erstaunlich ist, dass Menschen verschiedenster Herkunft mit ganz unterschiedlichen Berufen sich gegenseitig inspirieren, sich gegenseitig ermutigen und helfen und somit eine Atmosphäre schaffen, in der jeder nach der Woche wieder mit dem Gefühl nach Hause zurückkehrt, dass er menschlich etwas Großartiges erleben durfte. Die Gruppe wuchs zu einer Einheit zusammen, in der Neidgefühle, Konkurrenzdenken und Erfolgssucht niemals aufkamen. Dabei war konzentriertes und diszipliniertes Arbeiten täglich 8 Stunden vonnöten, um alle Motivteile zu erlernen, die der Kurs anbot. Auch darauf legte der Leiter des Kurses, Ernst Hollenstein aus Jenbach in Tirol, großen Wert. Es ist ein Phänomen, was dieser Mann den Teilnehmern während nur einer Woche vermitteln kann. Es gehört für die Teilnehmer zu den besonderen Erfahrungen, diesen Mann – nicht nur beim Malen – zu erleben. Die besondere Art seines Humors, seine herzliche Art mit Menschen umzugehen, seine ganz eigene Art im Umgang mit der künstlerischen Freiheit, aber vor allem seine Fähigkeiten als Maler, mit Hilfe derer er die Kursteilnehmer berät und sie unterstützt, machen wohl einen Großteil des Erfolges aus, der den Kurs auszeichnet.

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Kursleiterlehrgang vom 16. August bis 20. August 2004

Von Martin Wilperath

Als Simon Solde (14 Jahre) und ich (Martin Wilperath, 17 Jahre) nach Klüsserath kamen, um dort am Krippenkurs teilzunehmen, hatten wir eigentlich gar keine Vorstellung, wie das ganze Ding ablaufen sollte. Eins stand fest – ne Krippe muss her. Nun ja, erst einmal haben wir uns in der Krippenwerkstatt getroffen. Pia und Klaus haben zunächst erzählt, worum es denn überhaupt geht. Unter anderem sagten sie, dass es nicht nur um die handwerklichen Fertigkeiten geht, sondern um die Darstellung der Geburt Christi, beim Krippenbauen. Hierin liegt ein deutlicher Unterschied zum Modellbauen.

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