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Elternhaus als Alpenländische Krippe – 6. Hauptgebäu./Neubau

Sei­te 1 / 3 
(@schmar)

Hal­lo

die letz­ten Tage habe ich damit ver­bracht die Gebäu­de zu basteln.
Ange­fan­gen habe ich mit dem Haupt­ge­bäu­de und dem Neu­bau. Die­se bei­den Gebäu­de habe ich aus Weich­fa­ser­plat­ten gebas­telt. Gegen­über Holz­plat­ten haben Weich­fa­ser­plat­ten den gros­sen Vor­teil, dass sie sich sehr leicht bear­bei­ten las­sen und nicht viel wiegen.

Beschrei­bung der Bilder
1) Ich habe die gro­ben Umris­se der Fens­ter und Türen auf­ge­malt und mit einer Deku­pier­sä­ge ausgeschnitten.
Die Fens­ter, die spä­ter einen Holz­rah­men bekom­men habe ich 3–4mm grös­ser aus­ge­sägt und die Fens­ter, die spä­ter ver­putzt wer­den, habe ich nur gut 1mm grös­ser aus­ge­sägt. Ich habe das nicht genau genom­men, denn es ist ja kein Modell­bau, son­dern Krip­pen­bau, und frü­her zu Jesus­zei­ten ging auch nie­mand hin und tat alles auf den mm genau Aus­mes­sen und mit der Was­ser­waa­ge arbei­ten. Die Gebäu­de sol­len ja schliess­lich etwas alt aussehen.

2) Die ein­zel­nen Wän­de habe ich dann zusam­men­ge­klebt. Wei­schfa­ser­plat­ten las­sen sich sehr gut mit Holz­leim kle­ben. Da der aber etwas lan­ge braucht um zu trock­nen, habe ich hier im Forum einen Tipp gele­sen, dass man eine Heiss­klebe­pis­to­le ver­wen­den soll. Aller­dings darf man nicht nur mit Heiss­kle­ber arbei­ten, da der auf Dau­er wohl nicht gut hält. Des­halb habe ich 2 kl. Punk­te mit Heiss­kle­ber gesetzt und den gan­zen Rest mit Holz­leim auf­ge­füllt. Dadurch wird so ein Haus schnell „sta­bil“ wenn der Heiss­kle­ber tro­cken ist, und auf Dau­er klebt die Sache auch gut durch den Holzleim.
Bei den gros­sen Wän­den habe ich zusätz­lich noch 2 klei­ne Nägel gesetzt zum fixie­ren, ob das nötig ist oder nicht weiss ich nicht genau, es war zur Sicherheit.
Da ich aber gemerkt habe, dass die Wän­de rela­tiv schnell Scha­den neh­men (spe­zi­ell an den Stel­len, wo zwi­schen Fens­ter und Rand der Wand nur 5mm sind) habe ich ein paar Stel­len schon mal mit einer Mischung aus Was­ser und Holz­leim gestri­chen. Das macht die Sache dann schon viel sta­bi­ler. Wenn die Gebäu­de ganz fer­tig sind, wer­den sie kom­plett damit bestri­chen – ein­mal wegen der Sta­bi­li­tät und auch damit der spä­te­re Putz bes­ser haftet.

3) Ich hat­te vor in die Räu­me Lam­pen auf­zu­hän­gen. Damit aber das Licht vom Erd­ge­schoss nicht auch aus dem Ober­ge­schoss leuch­tet, habe ich noch eine Decke ein­ge­baut, die auch aus Weich­fa­ser­plat­ten besteht und ein­fach nur ein­ge­klebt wird.
Ein paar Innen­wän­de habe ich auch noch ein­ge­baut, damit man spä­ter auch ein wenig die Räu­me erken­nen kann wenn man durch ein Fens­ter / Tür guckt.
Eine Tür der Scheu­ne woll­te ich spä­ter in der fer­ti­gen Krip­pe offen las­sen, so dass man den alten Heu­bo­den und loses Heu erken­nen kann. Des­halb wird die Decke vom Stall (Also Boden vom Heu­stock) aus Bal­ken und Bret­ter gemacht. Das kann man auch auf dem Foto erken­nen (Zumin­dest den Anfang).

mfg Mar­cel

Zitat
The­men­star­ter Ver­öf­fent­licht : 18. Novem­ber 2013 10:04
(@schmar)

Hal­lo

Hier noch ein paar Erklä­run­gen zum Dach

1) Den Dach­stuhl habe ich aus Vier­kant­holz gebas­telt, die ich auf Alt getrimmt habe (sie­he Erklä­run­gen zur Geburtshöhle)
2) Um die Spar­ren zu bas­teln, spal­te ich unge­fähr 6mm dicke Strei­fen aus einem alten Brett und so bekom­me ich Bret­ter von unge­fähr 6x15mm.
Die­se 6x16mm Hölz­chen spal­te ich der Län­ge nach um Spar­ren von unge­fähr 6x6mm zu bekom­men. Wenn man so ein Kant­hölz­chen spal­ten möch­te, dann reisst es auch schon mal schräg, oder krumm. Damit das nicht pas­siert benut­ze ich einen Trick. Ich rit­ze mit dem Cut­ter der Län­ge die­se 6x15mm Kant­hölz­chen und setz­te dann ein schar­fes Mes­ser an, um das Kant­hölz­chen zu spal­ten. Dann reisst das Holz meist da, wo man mit dem Cut­ter vor­ge­ritzt hat, so bekommt man rela­tiv schö­ne dün­ne Strei­fen gebas­telt. Die­se bear­bei­te ich noch mit dem Cut­ter und trim­me sie auf Alt, so dass ich am Ende Spar­ren von 6x6mm bekommen.
3) Das gan­ze wird zusam­men­ge­klebt. Damit es auch am Ende rich­tig auf das Haus passt, kle­be ich das gan­ze auf dem Haus zusam­men. Hier auf dem Foto war schon alles tro­cken und ich habe es neben das Haus gestellt.

mfg Mar­cel

Ant­wortZitat
The­men­star­ter Ver­öf­fent­licht : 18. Novem­ber 2013 10:05
(@schmar)

Hal­lo

Hier ein paar Erklä­run­gen zum her­stel­len der Schin­deln fürs Dach

1) Ich habe mir aus einem schö­nem Brett (12x40mm) Stü­cke von so 15–20cm Län­ge geschnit­ten und die­se mit einem schar­fen Mes­ser in gut 1mm dicke Strei­fen gespalten.
2) Die­se Schin­deln rit­ze ich mit dem Cut­ter alle 25mm leicht ein. Weil das so vie­le sind, habe ich mir eine klei­ne Hil­fe gebastelt.
3) Jetzt las­sen sich die ein­zel­nen Schin­deln bequem bre­chen. Durch das bre­chen sehen die Rän­der etwas ungleich­mäs­sig aus. Ich fin­de das sieht schö­ner aus wie gesäg­te Schin­deln. Letz­tes Jahr habe ich alle Schin­deln gesägt – eine hei­den Arbeit und das Resul­tat sind zu gleich­mäs­si­ge Schindeln.

mfg Mar­cel

Ant­wortZitat
The­men­star­ter Ver­öf­fent­licht : 18. Novem­ber 2013 10:05
(@schmar)

Hal­lo

Hier kom­men ein paar Erklä­run­gen zum Dachdecken

1) Die Lat­tung mache ich aus 2mm Sperr­holz­leis­ten. Die habe ich ein­fach aus einer Sperr­holz­plat­te mit dem Cut­ter geritzt (geht schnel­ler wie sägen). Ich neh­me Sperr­holz, weil ich eine halb­wegs ebe­ne Ober­flä­che haben möch­te um die Schin­deln zu kle­ben. Wenn ich mir die Lat­tung sel­ber schnit­zen / spal­ten wür­de, dann glau­be ich wäre das zu uneben.
2) Unter die der ers­ten Rei­he Schin­deln wer­den Schin­deln quer gelegt, damit die ers­te Rei­he nicht nach unten hin abkippt (weil sie ja auf kei­ner ande­ren Rei­he aufliegen).
3) Jetzt wird Rei­he für Rei­he auf­ge­klebt. Ein Tipp, der aus die­sem Forum kommt ist dabei sehr hilf­reich: Man soll­te Express­leim ver­wen­den. Letz­tes Jahr habe ich nor­ma­len Leim ver­wen­det, aber das ging nicht vor­an. Mit Express­leim kle­be ich eine Rei­he, las­se das dann 5 Minu­ten trock­nen und kann dann die nächs­te Rei­he legen. In die­sen 5 Minu­ten kann man dann an einem ande­ren Gebäu­de bas­teln, so dass man so ne Art Rund­lauf bekommt:
– Neu­bau: Rei­he Schin­deln kleben
– Haupt­ge­bäu­de: Dach­stuhl basteln
– Neu­bau: Rei­he Schin­deln kleben
– Haupt­ge­bäu­de: Dach­stuhl basteln
– Neu­bau: Rei­he Schin­deln kleben
– Tests mit ver­schie­de­nen Beiz­far­ben machen
– Neu­bau: Rei­he Schin­deln kleben
– …
Dann ist so ein Dach ruck zuck fertig.

mfg Mar­cel

Ant­wortZitat
The­men­star­ter Ver­öf­fent­licht : 18. Novem­ber 2013 10:09
(@mctranner)

hal­lo marcel
du hast ja rich­tig was zu tun,kompliment

ein klei­ner schin­delntrick noch:
da die schin­deln ja meist umseitig(die kan­ten) zu sehen sind und das bei­zen recht auf­we­ni­dig wird,bade ich immer die schin­deln vor dem aufleimen.
bei­ze in einen klei­nen eimer-dann die schin­deln hin­ein und kurz umrühren.
schin­deln wie­der heruas­fi­schen und zum trock­nen auf eine weich­fa­ser­plat­te-das geht dann recht schnell und man kann auf­lei­men-pin­seln in ecken und rit­zen entfällt

mach wei­ter so
gruß mctranner

Ant­wortZitat
Ver­öf­fent­licht : 18. Novem­ber 2013 12:55
(@schmar)

Hal­lo mctranner

Das mit den Schin­deln wer­de ich mal pro­bie­ren – ich muss noch das Haupt­ge­bäu­de decken. Mein Pro­blem ist nur in wel­cher Far­be ich Bei­zen soll???
Ich habe ges­tern mal ein Beiz­ver­such gemacht: Auf ein Stück Kar­ton Schin­deln auf­ge­klebt und mit 4 ver­schie­de­nen Far­ben gebeizt. Heu­te mor­gen habe ich dann jeweils die Hälf­te jeder Far­be ein wenig mit weis­ser Disper­si­ons­far­be geal­tert. Ich mache heu­te abend mal ein Foto davon. Viel­leich kann mir dann jemand ein Tip geben in wel­cher Far­be ich die Schin­deln bei­zen soll – hab da nicht wirk­lich ne gute Idee.

Zu tun habe ich genug und kom­me lei­der Zeit­mäs­sig nicht rich­tig dahin­ter. Weih­nach­ten naht ja soo schnell :-)
Aber nächs­te Woche habe ich Urlaub und ich hof­fe dass ich da viel getan bekomme.

mfg Mar­cel

Ant­wortZitat
The­men­star­ter Ver­öf­fent­licht : 19. Novem­ber 2013 08:44
(@wilhelm-luecking)

Hal­lo Marcel,

tol­le Fort­schrit­te – alle Achtung!!

Zum Bei­zen bzw. zur Holz­ober­flä­chen-Gestal­tung gibt es heu­te unzäh­li­ge Mög­lich­kei­ten. Aus mei­ner Sicht muss man – wie Du es machst – sel­ber pro­bie­ren und dann nach eige­nem Geschmack entscheiden.

Seit Jahr­zehn­ten benut­ze ich selbst hier­bei Pro­duk­te der Firma

C L O U – bit­te anklicken!

die auch in vie­len Bau­märk­ten zu haben sind. Regio­nal gibt es auch ande­re Anbie­ter guter Ober­flä­chen-Mate­ria­li­en – oft hel­fen da Maler-Fach­ge­schäf­te weiter.

Mit vie­len Grüßen

Ant­wortZitat
Ver­öf­fent­licht : 19. Novem­ber 2013 21:22
(@krippenfreund)

Hal­lo Marcel,

Das mit dem bei­zen ist immer so eine Sache und natür­lich Geschmack­sa­che. Die einen bevor­zu­gen eher nus­si­ge Far­ben, ich z.b. neh­me lie­ber rus­ti­ka­le bei­zen (04 <Eiche rus­ti­kal > von Clou, Lösungs­mit­tel basiert).

Was­ser­bei­ze wür­de ich nicht neh­men; wegen leim­stel­len. Aber wie schon bei der Far­be ist das Geschmacksache.

Chris­ti­an ( http://www.schnitzkunst-online.de )

Ant­wortZitat
Ver­öf­fent­licht : 20. Novem­ber 2013 00:41
(@schmar)

Hal­lo

Dass die Was­ser­bei­ze nicht auf Kle­be­stel­len haf­tet bzw nicht deckt ist echt ein wenig ärger­lich. Naja so lernt man bei.

Hier sind mal 2 Fotos von mei­nen Beiz­ver­su­chen mit Wasserbeize.
Von links nach rechts:
– Nuss­baum hell
– Eiche
– Nuss­baum dunkel
– schwarz
– die 4 klei­nen Schin­deln sind mit weis­ser Bei­ze gefärbt – viel­leicht brau­che ich das um das Haupt­ge­bäu­de zu ver­klei­den – mal gucken
– Eine Schin­del, wo ich auf der obe­ren Hälf­te Holz­leim getri­chen habe und auf der unte­ren Hälf­te nichts. Das habe ich dann gebeizt und da sieht man gut den Unterschied.

Die 4 gros­sen Farb­tests sind in 2 geteilt. Der lin­ke Teil ist geal­tert mit weis­ser Disper­si­ons­far­be, und der rech­te ist original.
Im Moment ten­die­re ich zu der drit­ten Far­be von links (Nuss­baum dun­kel). Viel­leicht ein bischen weni­ger altern und dann könn­te es passen.

mfg Mar­cel

Ant­wortZitat
The­men­star­ter Ver­öf­fent­licht : 20. Novem­ber 2013 08:50
(@schmar)

Hal­lo

ges­tern habe ich den Neu­bau schon­mal von innen ver­putzt. Da ich noch Gips vom letz­ten Jahr übrig habe, habe ich den verwendet.
Ein­fach ein wenig Was­ser, einen Schuss Holz­leim, Gips und Säge­mehl. Das gan­ze gut ver­rüh­ren, bis man eine zähe Mas­se hat, die sich noch gut mit dem Pin­sel strei­chen lässt. Ich habe auf Pro­be­stü­cken pro­biert die Mas­se mit Pin­sel und mit Spach­tel zu ver­tei­len, ich fand dass der Pin­sel eine schö­ne­re Ober­flä­che hinterlässt.
So nach dem Trock­nen muss ich aber sagen, dass ich das Säge­mehl bes­ser mit einem fei­ne­rem Sieb hät­te sie­ben sol­len. Ich hat­te es mit einem Nudel­sieb gesiebt um die gröbs­ten Stü­cke raus zu holen. Aber die Ober­flä­che ist sehr rau gewor­den. Im Neu­bau wer­de ich das Säge­mehl bes­ser sieben.

Der Dach vom Neu­bau ist vor­erst fer­tig, die 3–4 letz­ten Schin­deln lege ich erst wenn ich den Neu­bau mit dem Alt­bau ver­bun­den habe.

Die Dach­kon­struk­ti­on vom Alt­bau (Haupt­ge­bäu­de) ist auch soweit fer­tig. Ich woll­te den jetzt zuerst strei­chen, dann wie mct­ran­ner vor­ge­schla­gen hat die Schin­deln baden und dann die gebeiz­ten Schin­deln auf den gebeiz­ten Dach­stuhl kleben.
So habe ich bei­de Ver­fah­ren ausprobiert:
– Neu­bau: zuerst gedeckt und dann gebeizt
– Haupt­ge­bäu­de: zuerst gebeizt und dann gedeckt.
Ich werd dann mal sagen was bes­ser ging und was wel­che Vor / Nach­tei­le hat.

mfg Mar­cel

Ant­wortZitat
The­men­star­ter Ver­öf­fent­licht : 20. Novem­ber 2013 08:50
(@schmar)

Hal­lo

Der Dach vom Neu­bau ist vor­erst fer­tig, die 3–4 letz­ten Schin­deln lege ich erst wenn ich den Neu­bau mit dem Alt­bau ver­bun­den habe.

Die Dach­kon­struk­ti­on vom Alt­bau (Haupt­ge­bäu­de) ist auch vor­erst fer­tig. Ich woll­te den jetzt zuerst strei­chen, dann wie mct­ran­ner vor­ge­schla­gen hat die Schin­deln baden und dann die gebeiz­ten Schin­deln auf den gebeiz­ten Dach­stuhl kleben.
So habe ich bei­de Ver­fah­ren ausprobiert:
– Neu­bau: zuerst gedeckt und dann gebeizt
– Haupt­ge­bäu­de: zuerst gebeizt und dann gedeckt.
Ich werd dann mal sagen was bes­ser ging und was wel­che Vor / Nach­tei­le hat.

Ich habe die Dach­stüh­le noch nicht auf die Wän­der der Gebäu­de geklebt, dadurch ist es ein­fa­cher an den Gebäu­den und am Dach zu bas­teln. Im Moment fra­ge ich mich ob ich den fer­ti­gen Dach spä­ter über­haupt auf die Wän­de kle­ben soll. Wenn man mal was an der Elek­trik machen muss, wäre es tip top, wenn man den Dach weg­neh­men könn­te. Mal gucken, was ich mache.…

mfg Mar­cel

Ant­wortZitat
The­men­star­ter Ver­öf­fent­licht : 20. Novem­ber 2013 08:51
(@schmar)

Hal­lo

Ges­tern habe ich mal pro­biert die Schin­deln für das Haupt­ge­bäu­de (wie von mct­ran­ner vor­ge­schla­gen) in Bei­ze zu baden bevor ich die auf das Dach kle­be. Das hat super funktioniert:
– die Schin­deln in ein Gefäss mit Bei­ze schmeissen
– etwas umrühren
– Bei­ze in ein ande­res Gefäss umfül­len, so dass die Schin­deln im ers­ten Gefäss bleiben
– die Schin­deln auf Zei­tungs­pa­pier auskip­pen, etwas ver­rüh­ren, dass die gro­ben Beiz­trop­fen in das Zei­tungs­pa­pier ziehen
– Die Schin­deln auf ein Stück Plas­tik oder ähn­li­chem legen zum trocknen

Den Dach­stuhl habe ich ges­tern auch noch gebeizt, so dass ich heu­te anfan­gen kann die gebeiz­ten Schin­deln zu kleben.

Eine Fra­ge noch an die Spe­zia­lis­ten: Wie zum Teu­fel bekom­me ich Bei­ze von den Fin­gern ab??? Da das aus­le­gen der gebeiz­ten Schin­deln (gut 800 Stück) zu lang­sam ging wenn ich die mit kl. Stöck­chen ver­schie­ben tat, habe ich die immer mit den Fin­gern genom­men und auf den Plas­tik ver­teilt. Hät­te mir bes­ser Hand­schu­he ange­zo­gen – aber im Nach­hin­ein ist man immer schlauer.
Ich habe ver­sucht mit Ver­dün­ner, Spi­ri­tus, Nor­ma­ler Sei­fe und Sand­sei­fe, aber wirk­lich abge­gan­gen ist von der Was­ser­bei­ze nicht viel.

Das fer­ti­ge Dach vom Neu­bau (wo schon Schin­deln drauf lagen) habe ich auch gebeizt. Das hat auch gut geklappt, aber es ist halt schwie­ri­ger in alle Rit­zen und Ecken zu kom­men mit dem Pin­sel. Und die Leim­stel­len erkennt man schon noch gut wenn man genau hin­schaut. Daher ist die Metho­de von mct­ran­ner schon viel ein­fa­cher – Die Saue­rei an den Fin­gern wäre bei mir noch zu ver­bes­sern

mfg Mar­cel

Ant­wortZitat
The­men­star­ter Ver­öf­fent­licht : 22. Novem­ber 2013 08:39
(@wilhelm-luecking)

Hal­lo Marcel,

Du machst ja gewal­ti­ge Fortschritte!!

Beim Bei­zen wenigs­ten „OP-Hand­schu­he“ tra­gen, oder bes­ser bei grö­ße­ren Flä­chen Gum­mi­hand­schu­he mit hohem Armschutz.

Die Bei­ze wird in eini­gen Tagen von den Hän­den ver­schwun­den sein. Als mög­li­che Rei­ni­gungs­mit­tel wür­de ich Nitro-Uni­ver­sal­ver­dün­nung, Rei­ni­gungs-Ben­zin oder eine kräf­ti­ge Hand­wasch­pas­te z. B. für Auto­schlos­ser versuchen.

Vie­le Grüße!

Ant­wortZitat
Ver­öf­fent­licht : 22. Novem­ber 2013 09:52
(@mctranner)

hal­lo
wil­helm hat das ein­zig rich­ti­ge geschrie­ben-dün­ne handschuhe
noch ein klei­ner tipp,damit du mit dem schin­deln­trock­nen nicht zuviel arbeit hast
ich fische sie aus der beize,lege sie auf saug­fä­hi­gem material(weichfaserplatte zb.)und lei­me sie nach ca. 10 min. auf-nass-klappt bestens

auf daß dei­ne hän­de wie­der sau­ber werden
gruß aus tirol
mctranner

Ant­wortZitat
Ver­öf­fent­licht : 22. Novem­ber 2013 11:40
(@mctranner)

hab ich ver­ges­sen-das schin­deln­be­ar­bei­ten geht auch einfacher
ich schnei­de mir ein stück holz zurecht,auf die län­ge der schin­deln (natür­lich zwickt man spä­ter dann eini­ge ab um unre­gel­mä­ßig zu werden)
dann spal­te ich die schin­deln ab-dadurch bekommst du kei­ne gleich­blei­ben­de stärke
beim auf­le­gen kannst du die schin­deln immer etwas verschieben,somit ergibt sich kei­ne linie

Ant­wortZitat
Ver­öf­fent­licht : 22. Novem­ber 2013 11:48
Sei­te 1 / 3