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Wo werden heute mechanische Krippen gebaut?

(@wilhelm-luecking)

Hal­lo Krippenfreunde,

bis zu Beginn des Zwei­ten Welt­kriegs wur­den in allen deutsch­spra­chi­gen Krip­pen­bau­ge­bie­ten mecha­ni­sche Weih­nachts­krip­pen und Krip­pen­ber­ge gebaut.

Aus Ita­li­en und Spa­ni­en sind mir Krip­pen­bau­er und Ver­ei­ne bekannt, die auch heu­te mecha­ni­sche Krip­pen bauen.

Bis auf weni­ge Aus­nah­men scheint die­se Tra­di­ti­on in Deutsch­land und Öster­reich am Aus­ster­ben zu sein.

Des­halb mei­ne Fra­ge: Wo wer­den heu­te wie­der mecha­ni­sche Weih­nachts­krip­pen neu gebaut?

Vie­le Grüße!

Zitat
The­men­star­ter Ver­öf­fent­licht : 1. Dezem­ber 2015 12:07
(@wilhelm-luecking)

Hal­lo Krippenfreunde,

da ich ein beson­de­rer Freund der mecha­ni­schen Krip­pen bin, möch­te ich das The­ma noch­mals „auf­wär­men“:

Es schei­nen noch eini­ge Krip­pen zu exis­tie­ren, über die aber lan­ge nichts mehr bekannt wurde.
Zunächst fällt mir die „Tins – mecha­ni­sche Krip­pe“ ein. Die­se soll in Tir­schen­reuth noch existieren???

Wei­ter­hin ist die „Gro­ße Mecha­ni­sche Krip­pe in Alt­öt­ting“ seit 2012 geschlos­sen. Gibt es dort Neuigkeiten???

Für eine Reso­nanz wäre ich sehr dankbar.

Bei­spiel­haft für die Restau­rie­rung sol­che Krip­pen ist für mich Tsche­chi­en. Dort wer­den stän­dig hohe Sum­men für die Restau­rie­rung die­ser Kul­tur­gü­ter aufgebracht.

Vie­le Grüße!!

Ant­wortZitat
The­men­star­ter Ver­öf­fent­licht : 3. März 2017 20:08
 Tom
(@tom77)

Für mich unver­ständ­lich es ein­fach fal­len zu lassen
so eine wun­der­ba­re Tra­di­ti­ons­rei­che beweg­te Krippe…
sicher­lich eine Fra­ge von Geldern.Wie alles in die­sem System
.……
Wer die Alt­öt­tin­ger Krip­pen­ge­schich­te erzählt, muss auch eine Kurio­si­tät erwäh­nen, auf
deren Betrach­tung man augen­blick­lich aller­dings ver­zich­ten muss: die „Mecha­ni­sche
Krip­pe“, die seit län­ge­rer Zeit geschlos­sen ist und über deren künf­ti­ges Schicksal
Unge­wiss­heit herrscht. Unweit des Kapell­plat­zes, in der Nähe des Pan­ora­mas, drängten
sich schon vor Jahr­zehn­ten Kin­der und Erwach­se­ne in dem Raum, der die­sem kleinen
Wun­der Obdach bot. Auf einer Flä­che von 25 Qua­drat­me­tern befin­den sich 130 handgeschnitzte
Figu­ren von Ober­am­mer­gau­er Meis­tern. Sie sind in den Jah­ren 1926 bis
1928 nach alti­ta­lie­ni­schen Vor­bil­dern her­ge­stellt wor­den. Vie­le davon bewe­gen sich,
elek­trisch ange­trie­ben, sehr rea­lis­tisch und lebens­nah; vom Band kommt dazu eine
Erklä­rung, die alte Alt­öt­tin­ger zum Teil aus­wen­dig nach­sa­gen konn­ten. Es ist – bes­ser gesagt:
war – dies ein Lebens­bild aus der Zeit von Chris­ti Geburt, mit den Arbei­ten eines
ganz nor­ma­len Tages, der sich, wie es im Pro­spekt hieß, in nichts vom gest­ri­gen unterschied
und doch für die gan­ze Mensch­heit noch nach bei­nah 2000 Jah­ren so große
Bedeu­tung hat.
Text “ Der Baye­ri­sche Krippenfreund“
http://www.krippenfreunde-bayern.de/ima … sep_15.pdf

Ant­wortZitat
Ver­öf­fent­licht : 25. Sep­tem­ber 2018 14:15