Die Klüs­se­ra­ther Kr…
 
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Die Klüsserather Krippenfreunde wünschen frohe Weihnachten

(@mathias)
Mode­ra­tor

Das Licht

Es war ein­mal eine stock­fins­te­re Nacht,
„Einer“ sagt zum „Ande­ren“: „Bit­te gib acht!
Ein hel­ler Stern soll heu­te über uns erglühen,
und soll mit sei­ner Hel­lig­keit Mit­ge­fühl versprühen.“
Der „Ande­re“ sag­te dem „Einen“: „Das glau­be ich nicht,
kein Leid und kein Kum­mer wird ver­än­dert durch Licht.“
Der „Eine“ mein­te: „Nur der Glau­be und die Hoff­nung zählt,
wenn sich dann noch Lie­be dazu gesellt,
pas­siert das, was Augen zum Leuch­ten bringt,
und es kommt dir vor, als ob eine wun­der­schö­ne Melo­die erklingt.“

Der „Ande­re“ sag­te: „Ich kann das alles nicht verstehen,
und ich las­se etwas Der­ar­ti­ges auch gar nicht geschehen.“
Der „Eine“ nahm den „Ande­ren“ bei sei­ner Hand
und mein­te: „Schau nach oben, die­ser Stern leuch­tet wie ein Diamant,
wir fol­gen ihm, er führt uns zu unge­ahn­ter Zufriedenheit,
nicht nur für das Jetzt, son­dern für die Unendlichkeit.“
Sie kamen zu einem ver­fal­le­nen Stall,
und es pas­sier­te ein eigen­ar­ti­ger Zwischenfall.

Ein Neu­ge­bo­re­nes lach­te den „Ande­ren“ an,
und er gab ihm sei­nen Man­tel ganz spontan,
hat­te plötz­lich ein Strah­len im Gesicht,
als wäre er selbst das Sonnenlicht.
Er sag­te zu dem „Einen“: „Du hat­test Recht,
die­se Freu­de und Hoff­nung ist wirk­lich echt,
dass das Neh­men nicht so schön ist wie das Geben,
konnt‘ ich bis jetzt noch nicht erleben,
doch es erfüllt mich mit Stolz und Zuversicht,
und alles nur wegen die­sem Licht.“
Da sag­te der „Eine“: „Du gabst Wär­me mei­nem Sohn,
dafür erhältst du von mir den schöns­ten Lohn.
Frie­den zieh‘ in dein Herz ein,
er wir dich wun­der­sam befrei’n.“

Gabrie­le Winkler

In die­sem Sin­ne wün­schen wir allen Besu­chern, Krip­pen­freun­den, denen, die es wer­den wol­len, unse­ren Mit­glie­dern, ein besinn­li­ches, ruhi­ges Weihnachtsfest.

Zitat
The­men­star­ter Ver­öf­fent­licht : 24. Dezem­ber 2003 13:56