Diesjährige Krippenausstellung in anderem Rahmen

Der Vorstand der Klüsserather Krippenfreunde bereitet momentan die alle drei Jahre stattfindende Krippenausstellung vor, die vom 30. November bis 21. Dezember 2014 ihre Türen öffnen wird. Nach einem Mitgliederbeschluss findet…

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Klüsserather Krippenmuseum geht mit der Zeit

Pünktlich zum Beginn der Vorweihnachtszeit erweitern die Klüsserather Krippenfreunde in ihrem Krippenmuseum „Domus praesepiorum – Haus der Krippen“ das Angebot für Ihre Besucher. Nach dem Gewinn des Fassadenwettbewerbs im letzten Jahr, dem der Umbau eines alten Winzerhauses aus dem Jahre 1685 in das Krippenmuseum im Jahr 2010 voranging und dem geplanten Einbau eines Aufzugs zur Erweiterung der Barrierefreiheit im nächsten Jahr, haben die Krippenfreunde erkannt, dass ein Angebot für Einzelbesucher fehlt, Informationen zur Weihnachtskrippe über das reine Schauen hinaus zu erhalten.

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„Die Haller Weihnachtskrippe“ – Eine Papierkrippe aus dem Tyrolia-Verlag Innsbruck

In diesem Jahr erweiterte der Tyrolia-Verlag sein umfangreiches Angebot an Papierkrippen und Krippenliteratur um eine interessante Krippenszene: „Die Haller Weihnachtskrippe“, die im Folgenden rezensiert wird.

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„Nichts Wegwerfen“: Ein italienischer Krippenkünstler an der Mosel

Von Hermann J. Feise

Klüsserath an der Mosel hat schon so manchen stimmungsvollen Krippenkurs gesehen, ja seine Kursleiterlehrgänge sind geradezu berühmt für die gute Stimmung und den Zusammenhalt der Gruppe. Anfang Juni 2013 hat es ein weiteres Highlight dieser Tradition gegeben. Antonio Pigozzi, Gianluigi Barbieri und Nicolo Cellegato boten erstmals ihren „Corso presepistico avanzato“ als „Bau von perspektivischen Krippen“ in Deutschland an. Zweieinhalb Tage lang konnten fünfundzwanzig Krippenfreunde aus Deutschland und Österreich von ihnen lernen, wie sie mit modernen Mitteln Dioramakrippen bauen. Maria Mola, die wunderbar in Deutsch und Italienisch parlieren und scherzen kann, sorgte für die Verständigung im Detail.

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Das Begleitbuch zu unserem Krippenmuseum

Klaus Porten
„Haus der Krippen – Domus praesepiorum“

Buchcover des Museumsbuch

21 x 21 cm, 120 Seiten, vierfarbig, 9,90 €
ISBN 978-3-939609-79-7

Darstellungen des weihnachtlichen Geschehens gehören zu den beliebtesten Motiven der christlichen Kunst. In Klüsserath an der Mosel gibt es seit 2010 ein sehr schönes Krippenmuseum in einem etwa vierhundert Jahre alten renovierten Gebäude. Mit über 90 Exponaten auf etwa 300 Quadratmetern hat der interessierte Besucher im „Haus der Krippen“ ganzjährig die Möglichkeit, die bildhafte Darstellung des Lebens Jesu zu erleben und fachkundige Hintergrundinformationen zu erhalten.

Wie der Präsident des Verbandes Bayerischer Krippenfreunde, Pfarrer Martin Martelreiter, im Vorwort des Buches schreibt, sind Krippen Haus Gottes, Thronsaal der Könige und Türen zum Himmel.Das Buch zu diesem Museum beinhaltet Informationen über das Haus und seine Geschichte, über den Krippenverein sowie über die Krippenkünstler. Ein wesentlicher Teil beschreibt die Exponate, historische –und zeitgenössische Krippen sowie Krippen aus aller Welt, wobei Bilder den Text hervorragend ergänzen.

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Unsere Krippenbauschule im Fernsehen

Hiermit nur ein  kurzer Eintrag in eigener Sache: Am 28. November wurde im Sat1-Regionalmagazin 17:30live für Hessen und Rheinland-Pfalz ein kurzer Beitrag über unsere Krippenbauschule ausgestrahlt. Der Beitrag ist mittlerweile…

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Mit dem Papst, dem Bischof und einem Engel

Pontifikalamt von Bischof Dr. Stephan Ackermann in Konzelebration mit Ehrenpräsident Thomas Frauenlob, Präsident Martin Martlreiter und Dechant Berthold FochsFließt die Mosel jetzt durch Bayern, besitzt es dort eine rheinische Enklave oder wird man sogar aus der Region Trier beherrscht? Nichts von alledem trifft natürlich zu: Aber die Landestagung der Bayerischen Krippenfreunde am 18. und 19. November wurde – schon zum zweiten Mal nach 1997 – in Klüsserath abgehalten, ein dem Verband seit 1982 angeschlossener Ortsverein. Das beliebte, über 1300 Jahre alte Weindorf mit dem sprichwörtlichen Charakter („So lang wie Klüsserath“) ist vor allem auch durch die Freundlichkeit und Fröhlichkeit der Bewohner und durch die außergewöhnlichen Krippenaktivitäten bekannt: ein reiches Vereinsleben, eine Krippenbauschule u.a. mit Meisterkursen und dazu ein bedeutendes Krippenmuseum. Und zur Landestagung mit etwa 400 Teilnehmern – auch aus Österreich und der Schweiz – wurde sogar ein Grußwort aus dem Vatikan geschickt, zelebrierte der Trierer Bischof und moderierte der bischöfliche Wein-Verkaufsleiter namens Engel eine ausgiebige Weinprobe.

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Bauanleitung für eine alpenländische Krippe – Streuen und fertige Krippe
Fertig gestreute Krippe

Bauanleitung für eine alpenländische Krippe – Streuen und fertige Krippe

Für das Streuen verwende ich Sägemehl, das ich mit Wasser vermische und mit Wasserbeize einfärbe. Diese Suppe koche ich dann auf meinem Werkstattofen, bis das Sägemehl fast trocken ist. Das ist eine etwas aufwändige Arbeit – immerhin sind gut sechs verschiedene Farben nötig – die ich alle drei bis vier Jahre durchführe. Ich habe somit immer genug Streugut auf Lager.

Aufgebracht wird es mit Leimwasser, das ich in eine Sprühflasche fülle und damit die zu bestreuenden Flächen besprühe. Dann wird das Streugut mittels eines kleinen Küchensiebs aufgebracht. Die im Sieb zurückbleibenden gröberen Späne werden auch noch eingesetzt, und zwar an Stellen wo gröberes, höheres Gras Abwechslung bringen soll. Abschließend wird nochmal mit dem Leimwasser darübergesprüht – und alles kann trocknen. Auf den Bildern ist die Bestreuung im frischen, nassen Arbeitsgang zu sehen,die Späne sind noch aufgequollen, nach der Trocknung ergibt sich eine feine Struktur.

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Bauanleitung für eine alpenländische Krippe – Fassen (Bemalen) und Waschen (Patinieren)
Die gefasste Krippe

Bauanleitung für eine alpenländische Krippe – Fassen (Bemalen) und Waschen (Patinieren)

In den letzten Bauabschnitten erzielen meist kleine Arbeiten die größte Wirkung: So habe ich für das Waschen, Malen und Streuen der Krippe insgesamt nur ca. zwei Stunden benötigt – und die Krippe sieht völlig anders aus. Eine Anmerkung zu den Bildern: deren Qualität ist nicht so gut, die Krippenfarben sind keineswegs grell oder die Felsen weiß, wie es vielleicht auf den Bildern scheint.

Zum Fassen der Krippe verwende ich Pulverfarben, die ich auf einem Holzbrettchen mische. Versierte Krippenbauer werden wissen, etwas auf alt zu malen, ist ungleich schwerer als bunt und grell: so muss man beispielsweise die Ziegel und Mauern mehrmals nachmalen. Zwischendurch schalte ich die Neonbeleuchtung des Öfteren ab und auch das Austrocknen sollte man vor dem nächsten Malschritt abwarten,die Farben ändern sich meist.

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