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Elternhaus als Alpenländische Krippe – 6. Hauptgebäu./Neubau

Sei­te 2 / 3 
(@schmar)

Hand­wasch­pas­te habe ich auch schon pro­biert – bingt auch nix.
Ich geh mir gleich Rei­ni­gungs­ben­zin und OP – Hand­schu­he kau­fen – dann wird das schon.

Dass Holz­leim auf nas­sen frisch gebeiz­tem Holz hält ist ja tip­top – wuss­te das noch nicht. Das kann man hier und da gebrauchen.

So lernt man dazu :D

Ant­wortZitat
The­men­star­ter Ver­öf­fent­licht : 22. Novem­ber 2013 13:40
(@wilhelm-luecking)

Die Bezie­hung zwi­schen HOLZ und LEIM und BEIZE kann man kurz so erklären:

Holz ver­lei­men ver­steht sich in dem Sin­ne, dass 2 Holz­stü­cke mit Leim bestri­chen und unter gro­ßem Druck ver­bun­den werden.
Der Leim dringt dabei in bei­de Holz­tei­le ein und bil­det nach der Aus­trock­nung eine sta­bi­le che­mi­sche Ver­bin­dung. So bricht ein gut ver­leim­ter Axt­stiel viel­leicht noch ein zwei­tes mal – aber nicht an der vor­her ver­leim­ten Stelle.

Beim Ein­drin­gen des Leims in das Holz ist natür­lich jeder Holz­schutz wie Lacke, Beschich­tun­gen, ölhal­ti­ge Lasu­ren usw. eine Behin­de­rung. Nicht jedoch was­ser­lös­li­che klas­si­sche Holz­bei­zen – die sind im Grun­de Was­ser mit Farb­pig­men­ten – Leim ist auch was­ser­ver­dünn­bar – also kein Problem.

Es gibt heu­te aller­dings vie­le Ober­flä­chen­pro­duk­te die nicht nur eine Was­ser­bei­ze dar­stel­len, son­dern Lacke oder Lasu­ren bei­gemischt bekom­men haben. Da ist der Lack dann gleich mit drin. Da ist dann Vor­sicht gebo­ten. Für den Krip­pen­bau lösen die­se Pro­duk­te aber ein ande­res Problem:

Über­ge­quol­le­ner, nicht abge­wisch­ter Leim nimmt nach dem Aus­trock­nen kei­ne Was­ser­bei­ze mehr an, da hel­fen die­se „Lack-Lasu­ren“ um Nach­läs­sig­kei­ten aus­zu­bes­sern; denn die­se haf­ten auch auf aus­ge­trock­ne­ten Leim­res­ten. Hier als Pro­dukt­be­schrei­bung zunächst die Was­ser­bei­ze, die es auch als Pul­ver in Beu­teln gibt und dann die moder­ne „Com­bi-Lack-Lasur“ der Fa. Clou.

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996=532-Holzbeize.jpg
Ant­wortZitat
Ver­öf­fent­licht : 23. Novem­ber 2013 14:42
(@schmar)

Hal­lo

Dan­ke für die Erklärung.
Da gebeiz­te Höl­zer sich lei­men las­sen strei­che ich jetzt meis­tens die Höl­zer vor und kle­be danach – meist war­te ich bis die Bei­ze tro­cken ist (dau­ert ja nur ein paar Minu­ten). Dann hat man das Pro­blem mit den Leim­stel­len auch nicht. Das klappt soweit tiptop.

mfg Mar­cel

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The­men­star­ter Ver­öf­fent­licht : 26. Novem­ber 2013 19:50
(@schmar)

Ach­ja, die Hän­de sind mitt­ler­wei­le auch wie­der sau­ber. Wasch­ben­zin hat irgend­wie nicht funk­tio­niert. Habe dann mit einer Sand­sei­fe von AloeVe­ra geputzt – hat rela­tiv gut geklappt.
Der Rest ist dann ges­tern beim Haus­putz abge­gan­gen :D

Jetzt arbei­te ich nur noch mit Plas­tik­hand­schu­hen beim bei­zen – klappt tiptop

mfg Mar­cel

Ant­wortZitat
The­men­star­ter Ver­öf­fent­licht : 26. Novem­ber 2013 19:52
(@schmar)

Die letz­ten 2 Tage habe ich damit ver­bracht die Gebäu­de zu ver­put­zen und die Dächer zusam­men zukleben.

Ver­putzt habe ich mit der Mischung aus Gips, Holz­leim und gesieb­ten Sägemehl.
Das lässt sich sehr gut mit einem Pin­sel auftragen.
Die klei­nen Brett­chen an den Fens­tern kle­be ich mit Tes­a­band ab, damit ich die nach­her nicht zu put­zen brauch. Das abkle­ben ist eine ziem­li­che fum­me­lei, aber immer­hin schnel­ler wie danach zu putzen.

Die Dächer vom Haupt­ge­bäu­de, vom Neu­bau und von der Geburts­höle habe ich zusam­men gesetzt und mit vor­ge­beiz­ten Schin­deln gedeckt.
Hat soweit super geklappt. Vom Prin­zip her habe ich es genau so gemacht wie ich schon für den Neu­bau geschrie­ben habe, mit dem Unter­schied, dass ich die Schin­deln vor­her gebeizt habe.

Wie es mit dem Dach wei­ter geht kann man in dem kurzn Teil 7 lesen – „Altern mal anders“ :(

mfg Mar­cel

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Ant­wortZitat
The­men­star­ter Ver­öf­fent­licht : 27. Novem­ber 2013 08:37
(@schmar)

Hal­lo

Da die vor­de­re Wand vom Haupt­ge­bäu­de mei­ner Eltern mit weis­sen Schie­fer­plat­ten (40x40cm) ver­klei­det ist, woll­te ich das auch in der Krip­pe so dar­stel­len. Dazu habe ich mir genau wie für ein Dach Schin­deln her­ge­stellt mit einer Grös­se von unge­fähr 12x12mm. Eine Ecke habe ich ein wenig abge­schnit­ten, so dass ich die Schin­deln schön neben­ein­an­der legen konn­te und sie trotz­dem alles über­deck­ten. Die­se habe ich dann mit weis­ser Bei­ze gefärbt, Da die Bei­ze aber nicht so gut deckt, habe ich alles 2 mal gebeizt. Das ging wie­der rich­tig schnell indem ich Sie in Bei­ze geba­det habe.
Damit ich beim auf­kle­ben der klei­nen Schin­deln nicht aus dem Win­kel kom­me, habe ich mir Lini­en in 45° auf das Gebäu­de gezeich­net. Sehr viel gehol­fen haben die­se Lini­en aller­dings nicht wie ich nach­her gemerkt hat­te. Es ging eher nach Gefühl die Schin­deln auszurichten.
Da die Schin­deln nicht immer schön senk­recht fluch­te­ten, habe ich mir Senk­rech­te Hilfs­li­ni­en gezo­gen, die mir mehr gehol­fen haben beim aus­rich­ten wie die 45° Linien.
Das auf­kle­ben der Schin­deln hat bes­ser geklappt wie gedacht. Mit einer Pin­zet­te und etwas Zeit hat das super geklappt. Ich habe immer ein paar Schin­del­rei­hen geklebt mit Express­leim und dann 10–15Minuten gewar­tet und die nächs­te Rei­he geklebt. Das War­ten war nötig, weil wenn man eine Schin­del etwas ver­schie­ben woll­te, dann ver­scho­ben sich auch die Schin­deln der Rei­he darunter, .…

Als alle Schin­deln fer­tig geklebt waren und alles gut getrock­net war, habe ich das gan­ze noch mal gebeizt und dann sah es fast so aus wie in echt

mfg Mar­cel

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Ant­wortZitat
The­men­star­ter Ver­öf­fent­licht : 2. Dezem­ber 2013 08:46
(@schmar)

Hal­lo

Um das Haupt­ge­bäu­de etwas Alt aus­se­hen zu las­sen, woll­te ich links unten etwas vom Putz weg­ge­bro­chen dar­stel­len, so dass man die Mau­er­stei­ne sieht.
Dazu habe ich fol­gen­de Schrit­te gemacht:
– Gips grob auftragen
– War­ten bis der Gips etwas gezo­gen hat
– Mit einem Spach­tel den über­flüs­si­gen Gipsabkratzen
– Mit einer Reiss­na­del (oder einem ähn­lich spit­zem Gegen­stand) die Fugen in den Gips ziehen
– Mit einem Pin­sel die Zwi­schen­räu­me säubern
– Mit der alten Zahn­bürs­te gut fes­te drü­ber krat­zen, dann bekom­men die Stei­ne ein wenig Struk­tur – lei­der war der Gips bei mir schon zu hart dafür. Ich hät­te noch die Draht­bürs­te holen kön­nen, habe aber zu spät dar­an gedacht.
– Alles mit Far­be anma­len (das ist die Far­be, die die Stei­ne im End­ef­fekt haben werden)
– Gut trock­nen lassen
– Mit rela­tiv dunk­ler Disper­si­ons­far­be gelängt mit Was­ser alles dun­kel färben
– Ein klein wenig trock­nen las­sen (1 Minu­te oder so ähnlich)
– Mit einem Schwamm die dunk­le Far­be abtup­fen, so dass die Far­be in den Fugen bleibt aber von den Stei­nen verschwindet
– Trock­nen lassen
– Mit ganz ganz wenig weis­ser Far­be am Pin­sel leicht über die Stei­ne strei­chen, dann bleibt die weis­se Far­be nur ganz leicht an den Erhö­hun­gen hän­gen, dadurch sehen die Stei­ne viel schö­ner aus. Das kann man auch noch mit braun oder ocker machen, aber ich hab’s jetzt nicht gemacht – ich woll­te die Stei­ne gräu­lich lassen.

Lei­der sind die Fotos ziem­lich schlecht geworden.

mfg Mar­cel

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Ant­wortZitat
The­men­star­ter Ver­öf­fent­licht : 2. Dezem­ber 2013 09:01
(@schmar)

Hal­lo

Der unte­re Rand vom Haupt­ge­bäu­de, von der Geburts­höh­le und vom Neu­bau haben einen brau­nen Putz aus klei­nen Stei­nen. Den woll­te ich auch darstellen.
Dafür habe ich mir Sand genom­men den man benutzt um Beton her­zu­stel­len (des hat­te ich noch) und habe den gesiebt bis ich die Korn­grös­se hat­te, die ich wollte.

Hier mei­ne vorgehensweise:
– Sand sie­ben mit einem Spa­ghet­ti­sieb. Alles was grös­ser ist brauch­te ich nicht
– Den gesieb­ten Sand noch­mals mit einem Tee­sieb sie­ben, damit die ganz klei­nen Teil­chen weg waren, so dass ich Stei­ne bekom­men habe von 1–2mm Durch­mes­ser. Den fei­nen Sand brau­che ich auch noch.
– Die Flä­che auf dem Gebäu­de mit brau­ner Disper­si­ons­far­be streichen
– In die noch wei­che Far­be die 1–2mm gros­sen Stei­ne drauf­streu­en und mit den Fin­gern andrücken
– Das Gebäu­de rum­dre­hen, damit alles über­flüs­si­ge abfällt
– Den fei­nen Sand auf­streu­en und wie­der mit den Fin­gern andrü­cken – dadurch wer­den auch die Stel­len bedeckt, wo man noch Far­be sehen konnte
– Das Gebäu­de wie­der rum­dre­hen, damit alles über­flüs­si­ge abfällt
– Alles gut trock­nen lassen
– Weil die Far­be der Stei­ne dann zu hell war, habe ich alles noch­mal mit brau­ner Bei­ze bestrichen

Auf dem ers­ten Foto sieht man ein Pro­be­stück liegen.
Es besteht aus 3 Test­flä­chen (von links nach rechts):
– Brau­ne Far­be gestri­chen und mit brau­ner Bei­ze etwas dunk­ler gefärbt
– Brau­ne Far­be gestri­chen ohne Beize
– Mit Ocker-Oran­ge gestri­chen ohne Beize

mfg Mar­cel

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Ant­wortZitat
The­men­star­ter Ver­öf­fent­licht : 4. Dezem­ber 2013 08:22
(@wilhelm-luecking)

Hal­lo Marcel,

ich bewun­de­re Dei­ne manch­mal „unkon­ven­tio­nel­len“ Metho­den – wie z. B. das Sandsieben!

Sehr inter­es­sant und schön fin­de ich die hell geschin­del­te Haupt­wand, die der Krip­pe einen sehr eige­nen Cha­rak­ter mit loka­lem Bezug gibt.

Wei­ter so!!

Ant­wortZitat
Ver­öf­fent­licht : 4. Dezem­ber 2013 09:29
(@schmar)

Hal­lo Wilhelm

naja irgend­wie muss­te ich den Sand ja in klei­ne und gros­se Stei­ne tren­nen. Ich woll­te nicht extra dafür Sand kau­fen gehen. Und da ist mir die Idee gekom­men :D

Aber ein Pro­blem habe ich noch: Wie altert man weis­se Flä­chen? Ich habe ver­sucht weis­se ver­putz­te Flä­chen mit schwar­zer Far­be zu strei­chen und dann mit dem Schwamm wie­der sau­ber zu machen, aber das sieht irgend­wie nicht so dol­le aus. Was kann man da noch machen? Auch die weis­sen Schin­deln wür­de ich ger­ne altern – aber wie?

mfg Mar­cel (der viel­leicht bes­ser nicht erklärt wie er Holz­leim auf schlecht zugäng­li­che Stel­len bekommt, weil das ist rich­tig unkon­ven­tio­nell – ich benut­ze eine Sprit­ze mit Nadel – funk­tio­niert super :D – mei­ne freun­din hat auch nur den Kopf geschüttelt)

Ant­wortZitat
The­men­star­ter Ver­öf­fent­licht : 4. Dezem­ber 2013 10:26
(@reinhard-ungersboeck)

Hal­lo Marcel
zu dei­ner Fra­ge „Wie altert man weis­se Flächen?“
mein Vorschlag:
1.) Strei­chen der betrof­fe­nen Flä­chen mit was­ser­fes­ter Außen­di­sper­si­on. Gut trock­nen lassen.
2.) Dann mit Pig­ment­far­ben (Fa. Bös­ner- www.boesner.at), Farb­ton („Umbra gebrannt“) gemischt mit etwas Leim­was­ser die wei­ßen Flä­chen einstreichen.
3.) War­ten bis die Far­be matt zu wer­den beginnt, dann mit einem gut aus­ge­drück­ten Schwamm etwas aus­tup­fen (nicht wischen!).

In den Ver­tie­fun­gen bleibt der Farb­auf­trag dann erhalten.

Bei uns im Kurs ist das ein­mal die „Grund­far­be“ die mir einen wei­te­ren Fab­auf­trag abmil­dert, sodass die Far­ben nach dem auf­schat­tie­ren nicht „schrei­end“ wirken.

Das „Schat­tie­ren“ mil­dert mir auch den har­ten Erst­farb­auf­trag noch etwas ab, macht den Gesamt­ein­druck wei­cher, ruhi­ger- kurz angenhmer für’s Auge. Hier kann ich auch noch etwas zie­gel­rot, etwas grün usf. zusetzen.

Dann noch ein vor­si­chich­ti­ger „Weiß­ab­strich“ mit einem tro­cken­ge­stri­che­nen Pin­sel um die Kon­tu­ren noch ein wenig deut­li­cher her­aus­kom­men zu las­sen und fer­tig ist das „geal­ter­te Gebäude“.

Ich wün­sche dir gutes Gelingen :-)

LG., Rein­hard

Ant­wortZitat
Ver­öf­fent­licht : 5. Dezem­ber 2013 10:03
(@schmar)

Hal­lo Reinhard

ich wer­de das mal so pro­bie­ren – danke

mfg Mar­cel

Ant­wortZitat
The­men­star­ter Ver­öf­fent­licht : 5. Dezem­ber 2013 12:31
(@wilhelm-luecking)

Hal­lo Mar­cel, Hal­lo Krippenfreunde,

zur Zeit sind wir von den Krip­pen­freun­den Osna­brück auf Krip­pen­fahrt in Polen – 

Tol­le Ein­drü­cke und Erleb­nis­se – ich wer­de berichten!

Die wei­te­ren Fra­gen hast Du sel­ber auf­ge­wor­fen und schon gute Tipps von Rein­hard bekommen.

Ich kann von hier nur moti­vie­ren: Mach wei­ter so!!

Aus dem ver­schnei­ten Glat­zer Berg­land in Schlesien -
Herz­li­che Grüße

Ant­wortZitat
Ver­öf­fent­licht : 6. Dezem­ber 2013 23:47
(@schmar)

Hal­lo

ich habe am We mal kurz einen Test gemacht mit dem Altern. Ich habe zwar noch kei­ne Umbra gebrannt (ist aber schon bestellt). Aber ich habe mal mit schwar­zer Far­be probiert.
Der Tip mit dem vor­strei­chen mit weis­ser Far­be ist geni­al. Das ergibt ein ganz ande­res Bild wenn vor­ge­stri­chen wurde.
Ich ver­su­che heu­te abend drann zu den­ken und mache ein Foto von dem Test­stück. Viel­leicht inter­es­siert das ja auch ande­re User hier.
Wenn vor­ge­stri­chen ist, zieht die schwar­ze Far­be wohl nicht so in den Gips ein, und lässt sich viel bes­ser abtup­fen wie wenn nicht vor­ge­stri­chen wurde.

bis mor­gen dann..

mfg Mar­cel

Ant­wortZitat
The­men­star­ter Ver­öf­fent­licht : 9. Dezem­ber 2013 09:38
(@schmar)

Hal­lo

für die­je­ni­gen, die es inter­es­siert habe ich ges­tern mal ein Foto von mei­nem Alte­rungs – Test­stück gemacht.
Ich habe eine Weich­fa­ser­plat­te mit Krip­pen­mör­tel bestri­chen (Gips, Leim­was­ser und Säge­mehl) und dann nach dem trock­nen fol­gen­der­mas­sen gestrichen:
– 1: Direkt mit schwar­zer Far­be auf den Gips und dann nach ein paar Sekun­den mit nas­sem Schwamm abge­tupft. Es ist nicht viel von der schwar­zen Far­be abge­gan­gen, ich ver­mu­te mal weil die Far­be in den Gips ein­ge­zo­gen ist – sieht nicht so dol­le aus.
– 2: Mit grau­er Far­be direkt auf den Gips gestri­chen, nach dem trock­nen ris­se mit einer Reiss­na­del gemacht und dann mit schwar­zer Far­be gestri­chen und direkt danach abge­tupft, so dass die schwar­ze Far­be nur in den Ver­tie­fun­gen blieb – sieht ganz gut aus fin­de ich
– 3: Der inter­es­san­tes­te Test: Zuerst mit weis­ser Disper­si­ons­far­be den tro­cke­nen Krip­pen­mör­tel gestri­chen, als die­se weis­se Far­be tro­cken war mit schwar­zer Far­be gestri­chen und wie­der direkt abge­tupft mit einem Schwamm. Weil die schwar­ze Far­be nicht mit dem Gips in Kon­takt kam, bekam man viel mehr wie­der abge­tupft und das Resul­tat ist deut­lich bes­ser wie bei 1.

Zusam­men­ge­fasst: Es ist zwin­gend not­wen­dig mit weis­ser Far­be (oder einer ande­ren Far­be die den Hin­ter­grund dar­stel­len soll) vor­zu­strei­chen bevor man mit braun oder schwarz altern tut. Das ist nötig (wenn ich das dann rich­tig ver­ste­he) damit die „Alte­rungs­far­be“ nicht in den Krip­pen­mör­tel ein­zie­hen kann.

mfg Mar­cel

1054=587-Teststueck.jpg
Ant­wortZitat
The­men­star­ter Ver­öf­fent­licht : 10. Dezem­ber 2013 08:23
Sei­te 2 / 3