Was gibt's Neues vom Krippenmuseum?
19. Juni 2008
Name Museum
Wir haben uns mittlerweile Gedanken über den Namen unseres Museums gemacht. Nach Eingang verschiedener Vorschläge konnten wir uns auf den Namen "Haus der Krippen" und "Domus Praesepii" einigen. "Domus Praesepii" ist lateinisch und heißt "Haus der Krippen". Wir haben die lateinische Variante unter anderem gewählt, weil wir hier in der Verbandsgemeinde an der Römischen Weinstraße beheimatet sind. Zudem ist Trier nur 25 Kilometer von Klüsserath entfernt und gilt als die älteste Stadt Deutschlands. Die Stadt war zur Römerzeit sehr bedeutend. Unten sehen Sie das Logo fürs Museum.
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15. Juni 2008
Richtfest am 14. Juni 2008
Zum Richtfest waren alle Helfer und Handwerker eingeladen. So kamen etwa 50 Personen unter anderem Herr Manfred Nink, MdL des Landes Rheinland-Pfalz, Herr Rudolf Körner, Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde, Herr Norbert Friedrich, Ortsbürgermeister Klüsserath, und unser Architekt Ferdinand Saßmann.

Gemütlicher Teil des Richtfestes, Pia Madert im Gespräch mit Manfred Nink
Unsere Präsidentin Pia Madert begrüßte die Gäste und bedankte sich bei allen Helfern. Norbert Illigen hatte eigens einen Richtspruch gedichtet, den er aus luftiger Höhe vortrug:
Es ist von alters her ein schöner Brauch,
ein Fest zu feiern, wenn ein Bau gerichtet.
Wohlan wir machen davon jetzt gebrauch,
die Arbeit an dem Rohbau ist verrichtet
Für einen kleinen Aushang im Gemeindekasten
Interessierten sich ein paar Enthusiasten.
Sie sangen heimlich ein Tedeum,
der ideale Song für ein Museum.
Was ihr hier stehen seht noch als Gerippe,
soll werden einst das Haus der Krippe.
Wo viele Hände sehr oft fleißig waren,
will ich auch nicht mit Lobe sparen.
Soll gelingen solch ein Projekt,
brauch’s du zuerst , nen’ Architekt.
Auch ein guter soll es sein,
den haben wir ja in unserem Verein.
Schön anzusehen und mit großer Wonne
war’s doch zuerst die Abrisskolonne.
Sie rissen ab manchmal verwegen,
doch Gott sei Dank mit seinem Segen.
Dann haben gute Maurer mit Geschick,
Krumme Mauern grad gerückt,
mit gutem Mut und Beton eben,
dem ganzen Bau halt Hallt gegeben.
Nun haben Zimmerleut vom Fach,
oben drauf gestellt ein Dach.
Und selbst das Dach ist so gefügt,
dass es dem Schönheitssinn genügt.
Da hat man dann ein Werk vollbracht,
das auch dem Bauherrn Freude macht.
Und bald wird nicht’s mehr offen sein,
dann kann kein Regen mehr hinein.
Viel Freude wünsch ich diesem Haus
und allen die da gehen ein und aus.
Vor allem das hier eine Heimstatt find,
unser liebes Christuskind. ---- Prost ----
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10. Juni 2008
Neues Dachgebälk
Die Firma Holzbau Stoffel aus Dreis konnte Anfang Juni den Dachstuhl aufsetzen. Hierzu wurden zuvor gefertigte Einzelbauteile mit Hilfe eines Krans an die entsprechenden Stellen gesetzt und zusammengebaut.

Straßensperrung wegen der Kranarbeiten

Die vorgefertigen Bauteile werden durch Arbeiter der Firma Holz Stoffel befestigt.

Die Fertigung des Dachstuhls forderte die Zimmerleute in besonderem Maße, da keine Wand gerade ist und das ganze Gebäude außer Winkel läuft. Zum Aufstellen wurden nach mustergültiger Vorarbeit lediglich 2 Tage benötigt.
Weiterlesen · Abgelegt unter Rohbau am 10. Juni 2008 um 21:13 Uhr · Kommentar schreiben ·
16. Mai 2008
Decken- und Maurerarbeiten, Ringanker
Nachdem die ersten Ausschreibungen erfolgt waren, konnten durch den Bauunternehmer Ewertz aus Hetzerath die Stahlbetondecken eingezogen und ein Ringanker zur Befestigung des Daches und zur Stabilität des Gebäudes gegossen werden.

Innen wie auch außen haben wir in weiteren zahlreichen Arbeitsstunden den Putz abgeschlagen. Insgesamt wurden 7 große Container Schutt abtransportiert.
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6. Mai 2008
Abriss der Innenwände
Im Innenbereich mussten sämtliche Decken, die teilweise eingefallen waren, wie auch die Zwischenwände entfernt werden.
Im Hintergrund die Reste des eingestürzten Gewölbekellers
Auch die jungen Krippenbauer halfen beim Abriss, hier Phillip Lex
Dabei haben wir unter dem Verputz weiteres gut erhaltenes Fachwerk gefunden.
Die Zwischenräume waren mit Lehm und Stroh gefüllt.
Die Zwischenräume im Fachwerk mit Holz. Lehm und Stroh
Einige Wände waren aus Schieferbruchsteinen, die wir zwischengelagert haben, um sie später wieder zu verwenden.
Durch langanhaltenden Regen hatte sich dann der Lehmmörtel des Gewölbekellers so aufgeweicht, dass dieses Gewölbe zum großen Teil über Nacht eingestürzt war.

Karl-Heinz Bechtel und Bernhard Lex betrachten die Misere
Im Zuge der Arbeiten konnten wir feststellen, dass der vordere Teil des Wohngebäudes später angebaut wurde. Dies ist eindeutig am Mauerwerk zu erkennen. Des Weiteren befand sich in einer Zwischenwand des Flures im Türbereich ein Sandsteingewand, das früher sicherlich nur bei Eingangstüren Verwendung fand.
Blick im ehemaligen Eingangsflur, links die frühere Eingangstür
Die Scheune dürfte früher ein separates Gebäude gewesen sein, welches später zum Nachbargebäude, der Schule, vergrößert wurde.
Die Sparren auf dieser Seite waren als einzige aus Nadelholz. Im angebauten Teil des Wohnhauses dürfte es nach bisherigen Erkenntnissen zu früherer Zeit einmal gebrannt haben. Die Deckenbalken weisen eindeutige Brandzehrungen auf und waren teilweise durch Nadelhoz erneuert. All dies wurde fotografisch dokumentiert.
Weiterlesen · Abgelegt unter Rohbau am 6. Mai 2008 um 20:40 Uhr · Kommentar schreiben ·
