Abriss der Innenwände

Im Innenbereich mussten sämtliche Decken, die teilweise eingefallen waren, wie auch die Zwischenwände entfernt werden.

Pia Madert, Karl-Heinz Naiser und Phillip Lex bei der Arbeit

Im Hintergrund die Reste des eingestürzten Gewölbekellers.

 

Auch die jungen Krippenbauer halfen beim Abriss, hier Phillip Lex

Dabei haben wir unter dem Verputz weiteres gut erhaltenes Fachwerk gefunden.

Fachwerk innen

Die Zwischenräume waren mit Lehm und Stroh gefüllt.

Die Zwischenräume im Fachwerk mit Holz. Lehm und Stroh

Einige Wände waren aus Schieferbruchsteinen, die wir zwischengelagert haben, um sie später wieder zu verwenden.

Durch langanhaltenden Regen hatte sich dann der Lehmmörtel des Gewölbekellers so aufgeweicht, dass dieses Gewölbe zum großen Teil über Nacht eingestürzt war.

Der eingestürzte Gewölbekeller

Im Zuge der Arbeiten konnten wir feststellen, dass der vordere Teil des Wohngebäudes später angebaut wurde. Dies ist eindeutig am Mauerwerk zu erkennen. Des Weiteren befand sich in einer Zwischenwand des Flures im Türbereich ein Sandsteingewand, das früher sicherlich nur bei Eingangstüren Verwendung fand.

Blick im ehemaligen Eingangsflur, links die frühere Eingangstür

Die Scheune dürfte früher ein separates Gebäude gewesen sein, welches später zum Nachbargebäude, der Schule, vergrößert wurde.

Die Sparren auf dieser Seite waren als einzige aus Nadelholz. Im angebauten Teil des Wohnhauses dürfte es nach bisherigen Erkenntnissen zu früherer Zeit einmal gebrannt haben. Die Deckenbalken weisen eindeutige Brandzehrungen auf und waren teilweise durch Nadelhoz erneuert. All dies wurde fotografisch dokumentiert.