Kalligraphiekurs vom 23.03 bis 25.03.2012

Zeitraum: Termin 23. bis 25. März 2012,
Uhrzeit:

Freitag 15.00 bis 21.00 Uhr,

Samstag 09.00 bis 18.00 Uhr,

Sonntag ab 09.00 Uhr

Kursleiter:

Andreas Armin D´Orfey, München

Gebühren:

65,– €, zzgl. Material

Teilnehmerzahl: max. 12

Kurze Informationen zum Kurs

Kaligrafie ist die Kunst des „Schönschreibens“ von Hand, mit Federkiel, Pinsel, Tinte oder anderen Schreibutensilien. Viele Kalligrafen verweisen auf den fast meditativen Charakter ihrer Arbeit: »Die Ruhe dieser Arbeit erfüllt das ganze Wesen mit einer umfassenden Zufriedenheit, wo Zeit und Raum, für kurze Zeit wie weggewischt, uns nicht mehr kümmern noch belasten« (Andreas Schenk).

Weiterlesen...

Bauanleitung für eine alpenländische Krippe - Grundplatte

Für die Grundplatte verarbeite ich Holzleisten mit ca. 2,5 cm und Spanplatten mit 1 cm Dicke und schneide sie zur gewünschten Größe zu. Da ich die Schnitt-Abfälle aufbewahre, kann ich diese später einarbeiten, eventuelle Höhenunterschiede sind kein Problem, die Spachtelmasse gleicht das aus.

Die Grundplatte wird mit den Leisten umschlossen, je nach Größe baue ich noch Querleisten ein, um ein Verziehen der Platte zu vermeiden. Diese werden mit Leim und Nägeln angebracht (Bild 1 und 2).

Grundplatte der Krippe

Weiterlesen...

Bauanleitung für eine alpenländische Krippe - Einführung

Im letzten Jahr hat unser Forumsmitglied tranner in unserem Forum in einer Serie von Artikeln den Bau einer Tiroler Krippe für seine Tochter dokumentiert. Mit freundlicher Genehmigung dürfen wir seine Texte und Bilder für diese Bauanleitung in unserem Portal verwenden, damit sie nicht in den Tiefen des Forums versteckt bleibt . Dabei haben wir die Bauanleitung aufgrund der Länge zusammengefasst, wer möchte, kann die komplette Anleitung im Forum nachlesen. In den nächsten Wochen werden wir nach und nach die einzelnen Bauabschnitte als Artikelfolge veröffentlichen.

 Vorüberlegungen

Vor dem Bau einer Krippe ist eine gewisse Planung wichtig. Zum Einen ist da die Frage nach der Art der Krippe: Soll es eine orientalische Krippe oder eher eine Heimatkrippe sein? Zum Begriff der „Tiroler Krippe“ möchte ich noch folgendes festhalten: Wir in Tirol nennen sie natürlich so, es ist einfach eine ländliche, dem Gebiet des Erbauers angepasste Bauart, die die Heimat widerspiegelt.

Weiterlesen...

Bauanleitung für eine alpenländische Krippe - Streuen und fertige Krippe

Für das Streuen verwende ich Sägemehl, das ich mit Wasser vermische und mit Wasserbeize einfärbe. Diese Suppe koche ich dann auf meinem Werkstattofen, bis das Sägemehl fast trocken ist. Das ist eine etwas aufwändige Arbeit – immerhin sind gut sechs verschiedene Farben nötig – die ich alle drei bis vier Jahre durchführe. Ich habe somit immer genug Streugut auf Lager.

Aufgebracht wird es mit Leimwasser, das ich in eine Sprühflasche fülle und damit die zu bestreuenden Flächen besprühe. Dann wird das Streugut mittels eines kleinen Küchensiebs aufgebracht. Die im Sieb zurückbleibenden gröberen Späne werden auch noch eingesetzt, und zwar an Stellen wo gröberes, höheres Gras Abwechslung bringen soll. Abschließend wird nochmal mit dem Leimwasser darübergesprüht – und alles kann trocknen. Auf den Bildern ist die Bestreuung im frischen, nassen Arbeitsgang zu sehen,die Späne sind noch aufgequollen, nach der Trocknung ergibt sich eine feine Struktur.

Weiterlesen...

Bauanleitung für eine alpenländische Krippe - Fassen (Bemalen) und Waschen (Patinieren)

In den letzten Bauabschnitten erzielen meist kleine Arbeiten die größte Wirkung: So habe ich für das Waschen, Malen und Streuen der Krippe insgesamt nur ca. zwei Stunden benötigt – und die Krippe sieht völlig anders aus. Eine Anmerkung zu den Bildern: deren Qualität ist nicht so gut, die Krippenfarben sind keineswegs grell oder die Felsen weiß, wie es vielleicht auf den Bildern scheint.

Zum Fassen der Krippe verwende ich Pulverfarben, die ich auf einem Holzbrettchen mische. Versierte Krippenbauer werden wissen, etwas auf alt zu malen, ist ungleich schwerer als bunt und grell: so muss man beispielsweise die Ziegel und Mauern mehrmals nachmalen. Zwischendurch schalte ich die Neonbeleuchtung des Öfteren ab und auch das Austrocknen sollte man vor dem nächsten Malschritt abwarten,die Farben ändern sich meist.

Weiterlesen...